Alpenüberquerung: Traumpfad von Venedig nach München

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Von Venedig nach München? Halt, geht der Traumpfad nicht anders herum? Stimmt, der Traumpfad von München nach Venedig ist neben dem kurzen E5 Oberstdorf-Meran eine der beliebtesten Alpenüberquerungen, der Klassiker schlechthin! Sein „Erfinder“, Ludwig Grassler, ist ihn bereits 1974 gewandert und die meisten Wanderer machen sich wie er vom Münchner Marienplatz auf und laufen gen Süden, 555km bis zum Markusplatz in Venedig.

Warum ihn also andersherum laufen? Bei mir hat es sich zufällig ergeben. Ich wollte einmal über die Alpen und zurück und bin auf dem Hinweg von Salzburg nach Triest gewandert (einen Artikel darüber habe ich bei Fräulein Draußen geschrieben) und daher wurde der Traumpfad anders herum geplant. Die Vorteile haben sich dann erst gezeigt: Man läuft „nach Hause“ und außerdem den Massen der Traumpfad-Wanderer entgegen. Die Hütten sind natürlich gleich voll, aber man bekommt zahlreiche Tipps für die nächsten Abschnitte ohne sich dann täglich wieder zu sehen. Wir erfuhren zum Beispiel welche Hütten verrückte Hüttenwirte oder verrückte Preise haben, wo die Hälfte der Wanderer Magen-Darm-Probleme hatte und dass ein Teil des Weges in einer Militärzone oft für geplante Trainingsschießereien geschlossen ist. Ich war mit meiner Schwester unterwegs und wir waren beide sehr glücklich mit unserer Wahl! Alle Vorteile und Nachteile habe ich übrigens im Infoteil übersichtlich zusammengestellt.

Egal in welche Richtung du den Traumpfad wandern möchtest, oder vielleicht auch nur Eindrücke der Alpenüberquerung suchst, in diesem Erfahrungsbericht entdeckst du, was dich auf dem Traumpfad erwartet! Von Sonne, Regen, Schnee, kaputten Schuhen, tollsten Hütten bis zu den wunderbarsten Menschen und unglaublichen Erfahrungen, Erlebnissen und landschaftlich grandiosen Highlights.

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Warum die Berge glücklich machen

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Der Weg zum Glück führt mich aus Tälern hinauf durch Nadelwälder immer weiter in die Berge hinein bis zu einem Gipfel. Tief atmend stehe ich dann vor unendlicher Weite und spüre das pure Glück. Ich spüre meinen Körper, ich spüre meine Freiheit. Was ist es, dass dieses Glücksgefühl ausmacht? Warum machen die Berge glücklich?

Zum heutigen Internationalen Tag des Glücks – dem Day of Happiness – habe ich mich auf die Suche gemacht. Auf die Suche danach, warum die Berge eigentlich so glücklich machen – und sind es eigentlich nur die Berge oder was spielt da noch mit rein? Ich habe nachgeforscht, in mir selbst und in verschiedenen Berichten, und bin auf drei Glücksfaktoren gekommen. Diese spiegeln sich auch in den verschiedenen Perspektiven von Bergliebhaberinnen wieder, die am Ende des Artikels zu Wort kommen.

Aber halt, bevor du weiterliest, überlege doch mal kurz für dich, warum dich die Berge glücklich machen? Merke es dir für später!

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Cho La Pass Trek von Dzonghla nach Gokyo und zurück nach Kathmandu

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Wer mehr als den Everest Base Camp Trek machen möchte, aber weder Zeit noch Energie für den 3 Passes Trek hat, kann nach Besuch des Base Camps über den Cho La Pass nach Gokyo wandern und von dort nach Namche Bazar wieder absteigen. Dieser 1 Pass Trek ist anspruchsvoll und mit einer Gletscherquerung verbunden und sollte nur von erfahrenen Wanderern alleine gemacht werden. Der 1 Pass Trek führt von Lobuche nach Dzonghla und von dort über den Cho La Pass nach Dragnak und dann Gokyo mit seinen unglaublich türkisenen Bergsen. Nach Besteigung des Goyko Ri kann in 1-2 Tagen wieder nach Namche Bazar abgestiegen werden

Der Gokyo Ri war mein absolutes Highlight des gesamten Treks und sollte nicht verpasst werden! Wer wenige Tage mehr Zeit hat und erfahren ist oder einen Guide mithat, sollte bei gutem Wetter unbedingt den 1 Pass Trek machen. Die türkisenen Gokyo Seen sind traumhaft schön und der Abstieg nach Namche über einen anderes Tal interessanter als der gleiche Weg zurück vom Everest Base Camp.

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Inspirierende Abenteurerinnen: Die Berghasen

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Seit wir Vroni und Susi aka Die Berghasen über Instagram “kennengelernt” haben, sind wir begeisterte Fans. Sie zeigen uns immer wieder geballte Frauenpower am Berg, sportliche Begeisterung und Leidenschaft für die Berge. Vroni und Susi sind zwei Sportwissenschaftlerinnen aus Salzburg mit Liebe zu den Bergen, zum Schreiben und zum Fotografieren. Im Winter trifft man sie auf anspruchsvollen Skitouren und im Sommer bei allen Arten von Bergsport – von Trailrunning über Mountainbiken bis zum Klettern und klassischem Bergsteigen. Auf ihrem Berghasen – Blog teilen sie ihre abenteuerlichen Bergtouren, Workouts und viele Tipps.

Ihre Leidenschaft für die Berge ist ansteckend und sie inspirieren uns immer wieder zu neuen Bergtouren. Durch ihren Blog mit Tourenbeschreibungen und Übungen ermöglichen sie vielen, in ihre Fußstapfen zu treten und sind sehr inspirierende Abenteurerinnen! Daher haben wir Die Berghasen interviewt und zu ihren Lieblingstouren und Herausforderungen befragt!

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Wie erlebt man Trekking in Nepal als Wanderanfänger?

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Ich habe jahrelange Wandererfahrung und schon einige Weitwanderungen gemacht. Klar, dass man mit diesem Wissen und auch Können Touren ganz anders beurteilt und wahrnimmt als nicht so routinierte Wanderer. In Nepal war Ende 2018 auch mein Freund und Wanderneuling Chris dabei, dem ich 10 Fragen zu seiner eigenen Sichtweise und Erfahrung gestellt habe. Trekking in Nepal erlebt man als Wanderanfänger dann doch anders: einige seiner Antworten haben auch mich überrascht, die Beurteilung von Wanderwegen finde ich besonders interessant!

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Winterabenteuer im Vogtland

Vogtland Felsenweg Winterwandern (14)

Die Schneemassen im Süden Deutschlands Anfang Januar haben Berlin leider komplett ausgelassen und so kribbelt es so langsam in mir. Auch ich möchte ins Winter Wonderland und Puderzuckerwelten entdecken. Ein Wochenende mitten im Januar ist auf einmal frei und so checke ich die Schneelage mit dem Ziel, den meisten Schnee in kürzester Entfernung von Berlin zu finden. Das Vogtland sieht besser aus als der Harz und so wird ruck-zuck eine Unterkunft gebucht und Freitagabend geht es los. Das Wetter sieht vielversprechend aus für das Winterwandern und Langlaufen im Vogtland!

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